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Logo der Zeitung »Welser Rundschau«

29.3.2006

Welser Rundschau

Johann Kornfellner, 100. Geburtstag

Alkohol, Tabak & Frauen tabu: So wird man 100

Ein Erfolgsgeheimnis der besonderen Art hat der Buchkirchner Johann Kornfellner für die Erlangung seines 100. Geburtstags: "Kein Alkohol, keine Zigaretten - und keine Frauen."

Lebt Kornfellner wegen des Verzichts auf die gängigen Genüsse weniger gut? Nein, behauptet der rüstige 100er felsenfest. Am liebsten isst er Hausmannskost, und immer, wenn ihm danach war, ging er Rad fahren und fuhr bei jeder sich ihm bietenden Gelegenheit nach Bad Schallerbach schwimmen. Kein Wunder, dass er in seinem langen Leben ganze drei Tage in einem Krankenhaus verbracht hat.

Außerdem interessant, wenn auch nicht ursächlich für sein Jubiläum: "Seit ich lesen kann, lese ich Woche für Woche die Welser Rundschau!"

Der Jubilar stammt aus einer kinderreichen, christlich orientierten Familie, alle seine sechs Geschwister sind allerdings bereits verstorben.

Im Zweiten Weltkrieg war er als Besatzungssoldat zuerst in Holland stationiert, bevor er nach Russland beordert wurde, wo er zweimal verwundet wurde. Im Herbst 1944 kam er schließlich in Gefangenschaft der US-Truppen.

Schon seit seinem 13. Lebensjahr ist Johann Kornfellner in der Landwirtschaft tätig. Der Grund dafür: Johanns Vater war aus dem Ersten Weltkrieg nicht mehr heimgekehrt. Der geistig immer noch rege Jubilar feierte seinen 100. Geburtstag daheim und bei bester Gesundheit. Die Welser Rundschau gratuliert Johann Kornfellner ganz ganz herzlich!

Gratulationsbild von Johann Kornfellner
Foto: © Maringer
Gratulationsartikel: Welser Rundschau, 29.3.2006

Historisches Logo der Zeitung »Wiener Zeitung«

25.3.1906

Wiener Zeitung

Telegraphische Wetterprognose.

Auf Antrag des k. k. Ackerbauministeriums hat das k. k. Handelsministerium bewilligt und angeordnet, daß die tägliche telegraphische Wetterprognose so wie im vergangenen Jahre im Sommer, heuer schon vom 1. April ab an alle Telegraphenämter der Monarchie ausgegeben werde unter denselben Modalitäten wie im Vorjahre.

Es wird neuerlich darauf hingewiesen, daß die Prognose zunächst stets nur für den nächsten Tag gegeben werden kann - nur der fünfte Buchstabe bezieht sich auf das Wetter des zweiten Tages - und daß in diesem Punkte die Wissenschaft dem Publikum natürlich nur Wahrscheinlichkeiten bieten kann. Diese Wahrscheinlichkeit ist übriges für den nächsten Tag immerhin eine ziemlich gute und läßt sich, wenn man die Gewißheit mit 1 bezeichnet, durch 0.85 darstellen, das heißt unter 100 Prognosen treffen 85 ein.

Die Prognose für den zweiten Tag aber (fünfter Buchstabe) ist ein ganz unmaßgeblicher Versuch, von dem man noch nicht weiß, mit welcher Wahrscheinlichkeit er gemacht werden kann; der vorjährige Versuch ist nicht sehr ermunternd ausgefallen. Die Prognose will nur den allgemeinen Witterungscharakter voraussagen, und das Publikum wird auch durchwegs damit seine Befriedigung finden.

Es sei dem Publikum empfohlen, sich bei Benützung der Prognose auf denselben Standpunkt zu stellen wie die k. k. Zentralanstalt für Meteorologie bei der Ausgabe derselben; letztere bietet, was nach dem heutigen Stande der Wissenschaft geboten werden kann, und muß sich damit begnügen, die Prognose nur als wahrscheinlich zu erklären.

Eine ausführliche Belehrung zum Gebrauche der telegraphischen Prognosen ist in der von Direktor der k. k. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Hofrat Professor Dr. Pernter hiefür veröffentlichten Broschüre: "Die tägliche telegraphische Wetterprognose in Österreich" zu finden.

Historischer Zeitungsartikel: Wiener Zeitung, 25.3.1906

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