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Gratulationsbild von Hermine Pfeil
Foto: © Privat
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ARTIKEL:

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9.2.2006

Rohrbacher Rundschau

Hermine Pfeil, 80. Geburtstag

Hermine Pfeil ist 80 Jahre alt.
Gratulationsartikel: Rohrbacher Rundschau, 9.2.2006

Historisches Logo der Zeitung »Reichspost«

14.2.1926

Reichspost

Was die Frühjahrsmode bringt.

Der Fasching hat nunmehr seinen Höhepunkt erreicht, mit seinem Ende nimmt auch der kalte Winter Abschied von uns und räumt das Feld seinem starken Nachfolger - dem Frühling. Eine Vorahnung kommender Sonnenwärme zittert schon jetzt mitunter in der Luft. Kein Wunder also, wenn in den Arsenalen der Mode schon längst geschäftigstes Treiben herrscht und tausende Frühlingsmodelle nur des ersten warmen Tages harren, um ins Licht zu treten.

Die diesjährige Frühjahrsmode verspricht eine besonders reizvolle zu werden. Unter den vielen modernen Formen kann man zwei Richtungen deutlich unterscheiden. Der Liebling der eleganten Frau, die sportliche, gerade Linie, die hin und wieder vielleicht schon allzu sehr herrenmäßige Note einerseits und die in letzter Zeit wieder breite Anwendung findende kompliziertere, graziösere Fasson, die der Eigenart der Frau durchaus angemessen erscheint, anderseits, sind in gleicher Stärke vertreten.

Es scheint fast, als wollten diese beiden Kleidungsformen ihre Kraft aneinander messen und es ist noch sehr fraglich, wer aus diesem Kampfe als Sieger hervorgehen wird. Vorderhand ist in beiden Lagern alles auf das Beste vorbereitet, und zwar so, daß die große Auswahl der eleganten Modelle nicht dazu angetan ist, einem die Wahl zu erleichtern.

Auf der Seite der sportlichen Fasson dominiert für alle Gelegenheiten der so sehr beliebte Jumper, den man neuerdings sogar aus kostbarem Brokatmaterial auch auf Abendkleidern sieht. Die unteren Mantelpartien und der noch immer kurze Rock sind fast durchwegs in enge oder breite Quetschfalten gelegt, auch Plissés finden Verwendung.

Diejenigen Modelle, die mehr die weibliche Note betonen, legen ihr Hauptgewicht auf graziöse Weite und geschmackvolle Garnierung der Toiletten. Die Form des Kleides an sich ist eine durchaus einfache. Bewegung und weichen Faltenwurf dem Modelle zu geben, ist Aufgabe der aufgesetzten Volants, Godets, Bandschleifen und Jabots, die überaus zahlreich angewendet werden. Die reizvollen Details beschäftigen die Modellschöpfer zurzeit am allermeisten. Ganz besondere Beachtung finden Aermel und Halsausschnitt, zu deren Aufputz man am liebsten zarte Lingerie verwendet.

Das Material für die neuen Frühlingsmodelle liefern die seit längerer Zeit schon beliebten Stoffe, nur daß man bestrebt war, dem einen oder anderen Gewebe einen neuen Namen zu prägen, wie zu. B.: Trikoline, Kashadrap, Kasharips, Charmeline und wie sei alle heißen mögen. Die Farben der Toiletten sind sehr diskret schattiert und vermeiden alle grellen Effekte. Sehr beliebt und kleidsam sind erbsengrün, muskatbraun, platingrau und ein vornehmes Hagebuttenrot.

Das Modenbild, das uns der kommende Frühling bringen wird, verspricht in seiner großen Mannigfaltigkeit ein sehr interessantes und gefälliges zu werden und es ist dem persönlichen Geschmack jeder Frau überlassen, das für sie Geeignete herauszufinden.

Thea Holzer

Historischer Zeitungsartikel: Reichspost, 14.2.1926
2 Frauenkostüme: sportlich elegant das eine, verspielt und dekorativ das andere.
Illustration zu obenstehendem Artikel.

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